Automatenstahldraht
Die für das Zerspanen (Drehen, Fräsen, Bohren) auf automatisierten Werkzeugmaschinen optimierten Drähte bezeichnet man als Automatenstahldrähte. Durch das Legieren mit Blei oder Schwefel wird erreicht, dass sich spröde Einschlüsse bilden, an denen die Späne brechen können.
Automatenstähle für sehr hohe Schnei-dgeschwindigkeiten werden mit Blei legiert. Verwendet werden Automatenstähle insbesondere in der Serienfertigung auf Drehautomaten, Fräsmaschinen, und kombinierten Bearbeitungszentren.
Fertigteile z. B.: Gewindeteile, Verbindungsteile, Beschläge.
Info
Spezifikation
EN10277-3
Werkstoffe
11SMnPb30
11SMn30
11SMnPb37
11SMn37
wahlweise +Te oder Bi
in Anlehnung an frühere DIN 1652
C15Pb
C35Pb
C45Pb
C60Pb
wahlweise +Cr
weitere Güten auf Anfrage
Aufmachung
Fabrikationsringe/Pressbunde
Kronenständer
Coils
Stäbe
Oberflächen
blank/geölt
Abmessungsbereich
2-16 mm rd.
weitere Abmessungen auf Anfrage
Form
rund
4kt.
6kt.
Ausführung
DIN EN 10263
+U (unbehandelt)
+U+AC (geglüht (GKZ))
+U+C (kaltgezogen (K))
+U+AC+C (GKZ + K)
+U+C+AC (K + GKZ)
+U+C+AC+LC (K + GKZ + K)
+U+AC+C+AC+LC (GKZ + K + GKZ + K)



